Foil Pumping

Surfen ohne Wind und Welle – und das geht? Klar, dafür braucht es nur ein spezielles Board mit Tragflügeln: Am eigentlichen Surfbrett ragt eine übergroße "Finne" ins Wasser. An deren Ende befindet sich ein Tragflügel (engl. foil), ähnlich dem eines Flugzeugs. Doch statt Luft strömt beim Foil natürlich Wasser an, wodurch dieser eine enorme Auftriebskraft erzeugt. Und voilà: Das Surfbrett ist in der Lage zu gleiten. 

Im Vergleich

Häufig dient beim Foilen ein Segel (Wing Foil), ein Zugdrachen (Kite Foil) oder ein elektrischer Propeller (eFoil) als Antrieb. Aber es geht auch ohne was, rein durch Muskelkraft: Beim Foil Pumping nimmt man vom Ufer oder von einem Steg aus Anlauf (Dockstart) und gewinnt Stabilität und Schnelligkeit einzig durch gezieltes Be- und Entlasten der Beine. Oft wird es auch Pump Foilen oder Pump Foiling genannt.

Im Überblick

Ein Foil Pumping Set besteht aus fünf Teilen:

  • Board
  • Mast, die übergroße "Finne"
  • Topplate, die Verbindung zwischen Board und Mast
  • Wing, der große Tragflügel vorne
  • Rearwing, der kleine Tragflügel hinten
  • Fuselage, die Verbindung der beiden Wings

Wer's genauer wissen mag, dem gefällt sicher unser Tiny-Foil-Board-Video.

Im Detail

Mast und Fuselage bestehen in der Regel aus Aluminium, die Wings aus Glasfaser. Hochwertiges Equipment ist stattdessen oft aus Kohlefaser (Carbon) gefertigt. 
Beim Material des Boards gilt: Hauptsache leicht und stabil. Stromlinienform und Auftrieb spielen nur untergeordnete Rollen, da das Board beim Foilen keinen Wasserkontakt hat. Oft werden kleine Kite-Foil-Boards aus Glasfaser und Hartschaum verwendet.

In Aktion 

Falls du immer noch nicht so richtig weißt, wie das Foil Pumping funktioniert, dann scroll einfach mal durch unseren Foto-Blog oder besuch uns auf YouTube, Instagram und Facebook. Doch letztlich führt kein Weg am Ausprobieren vorbei :-)