eFoiling

Ob Foil Pumping oder eFoil, das Prinzip ist dasselbe: Am Board ist eine große "Finne" montiert, an deren Ende sich ein Tragflügel (engl. foil) befindet. Allerdings ist der Wing des eFoils sehr viel kleiner, die Fuselage beinhaltet einen Propeller und in Mast und Board ist jede Menge Technik verbaut. All das sorgt dafür, dass man nahezu mühelos übers Wasser gleitet. 

Im Vergleich

Die Energie zur Fortbewegung kommt beim eFoil nicht durch Muskelkraft oder Wind, hier arbeitet ein elektrischer Propeller. Zusammen mit dem effizienten Tragflügel lässt er das Board schweben. Fast geräuschlos, ohne Wellenschlag, mit atemberaubendem Speed ...wie Fliegen eben. Das voluminöse Board macht den Wasserstart selbst für Anfänger*innen super easy. Wer nun denkt, dass eFoiling nix mit Sport zu tun hat, irrt gewaltig. Voller Körpereinsatz ist gefragt, Muskelkater garantiert.

Im Überblick

 Im Grunde sind die Komponenten dieselben wie beim Foil Pumping Board. Ein paar Unterschiede gibt's aber: 

  • Im Board ist der Stauraum für den Akku integriert. 
  • Der Mast und die Fuselage sind eine Einheit und bilden das Herzstück des eFoils. Hier sind Steuerelektronik und Antrieb untergebracht. 
  • Aufgrund der höheren Geschwindigkeiten fällt der Wing (der vordere Tragfllügel) sehr viel kleiner aus. 
  • Die Geschwindigkeit wird über den Controller geregelt, einer Funkfernbedienung, die man in der Hand hält. 


Im Detail

Das eFoil wird aus dem Wasser heraus gestartet: Ähnlich wie beim Wellenreiten liegt man zunächst auf dem Board oder kniet. Bei genügend Fahrt wagt man sich in den Stand. Das haben auch Ungeübte schnell drauf, schließlich hat das Board ein Volumen von 100 Liter. Nun noch ein bisschen mehr Gas über die Fernbedienung in der Hand und voilà: Das Board hebt sich aus dem Wasser in die Luft und schwebt. 

Ohne Wellenschlag und mit minimalem Fahrwiderstand lässt sich das eFoil auf über 40km/h beschleunigen. Die Steuerung erfolgt durch Verlagerung des Körpergewichts. Auch das Steigen und Sinken regelt man kontinuierlich über den Druck der Füße auf das Board – und genau das geht ordentlich in die Beine ;-) Gleichzeitig ist es das beste Training fürs Foil Pumping.

In Aktion 

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